VAN CLEEF & ARPELS LEGENDEN


    Galliera Ausstellung, Paris, 1992

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    Vorwort des Galliera-Ausstellungskatalogs, verfasst von Jacques Arpels, Präsident der Maison Van Cleef & Arpels:

    Vor über 20 Jahren habe ich begonnen, die schönsten Van Cleef & Arpels Kreationen zu vereinigen.

    Ich tat dies mit der Geduld und Leidenschaft eines Sammlers. Diese Schmuckstücke haben die Zeit überdauert und sind wunderbare Zeugnisse der Kunst und des Talents unserer Designer und Juweliere, und nicht zu vergessen meiner Vorfahren.

    Und ich muss gestehen, dass mir diese Suche auch heute noch höchsten Genuss und größte Freude bereitet. Diese oder jene Brosche in den Händen zu halten, weckt in mir Erinnerungen an die erste Skizze, das erste Modell vor 30 Jahren. Beim Anblick bestimmter Schmuckstücke stelle ich mir vor, wie sie an der Hand, am Handgelenk oder am Hals einer Prinzessin oder eines Künstlers zu Leben erwachen und ihre Gesichter mit Glanz erfüllen.

    Der Palais Galliera ist der denkbar schönste Schaukasten für die Kreationen der Maison Van Cleef & Arpels.

    Erste Ausstellung im Musée de la Mode et du Costume, Palais Galliera, Paris, 1992 - Van Cleef & Arpels
    Erste Ausstellung im Musée de la Mode et du Costume, Palais Galliera, Paris, 1992

    Nicht ohne Stolz präsentiere ich ihnen heute eine Kollektion aus über 350 Stücken. Von den 1920er Jahren bis zum heutigen Tag wird uns hier die Entwicklung des Van Cleef & Arpels Stils vor Augen geführt: ein Stil, der ebenso klassisch wie innovativ ist.

    Die abwechslungsreiche Sammlung wird im Sommer 1992 im Palais Galliera zu sehen sein. Das speziell für diesen Anlass entworfene Galliera-Ensemble wird an einem Ehrenplatz ausgestellt sein. Dank seiner würdevollen Atmosphäre und majestätischen Architektur bietet der Palais den idealen Rahmen für die Van Cleef & Arpels Kreationen. Die Harmonie zwischen den Schmuckstücken und ihrer zauberhaften Umgebung lassen mich an die Worte eines berühmten Dichters denken:

    „Dort wo alles friedlich lacht,
    Lust und Heiterkeit und Pracht.“

    Jacques Arpels, 1992

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