HISTORISCHE KREATIONEN


    Mysteriöse Standuhren

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    Im 19. Jahrhundert vereinte der berühmte französische Zauberkünstler Jean Eugène Robert-Houdin seine Liebe für Illusion, Wissenschaft und Uhrmacherkunst, indem er die ersten „mysteriösen Uhren“ mit einem scheinbar unsichtbaren Mechanismus schuf.

    Das Mysteriöse an diesen Standuhren sind ihre Zifferblätter, die sich aus Kristallscheiben zusammensetzen, in deren Zwischenräume die Ziffern und Zeiger eingearbeitet sind. Diese in einen Metallrahmen eingefassten Kristallscheiben werden von einem Mechanismus in Bewegung gesetzt, der im dekorativen Sockel der Uhr verborgen liegt.

    Mysteriöse Standuhren: Die Verknüpfung von Illusion, Wissenschaft und Uhrmacherkunst.

    Portique Japonais Standuhr, 1926, Van Cleef & Arpels Sammlung - Van Cleef & Arpels
    Portique Japonais Standuhr, 1926, Van Cleef & Arpels Sammlung

     

    1926 würdigte Van Cleef & Arpels die Leistungen des talentierten Erfinders mit zwei großartigen Zeitmessern: der Portique Japonais Uhr und der Ours de Jade Uhr.

    Mit der 1998 entworfenen Galilée Uhr setzte die Maison die Illusion mit ihrem bislang mysteriösesten Uhrwerk fort. Das stets vertikal ausgerichtete Zifferblatt dieser Uhr beschreibt eine vollständige Rotation.

    Der Himmelsbär, der mit über 2300 glitzernden Diamanten besetzt ist, bewegt sich unter einem Kristallmond im Kreis. Die himmlische Szene versteht sich als Hommage an Galileo und ist eine schöne Interpretation der Poesie der Zeit (Poetry of Time™) von Van Cleef & Arpels.

     

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