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„Timepieces and Jewelry in dialogue
by Van Cleef & Arpels“, eine Ausstellung in Genf, Schweiz
Ausstellung - 11. April 2026
Die Maison zeigt ihre Ausstellung „Timepieces and Jewelry in dialogue by Van Cleef & Arpels“ vom 11. April bis zum 1. Juni 2026 in Les Salons 1906 in Genf mit 12 Kreationen aus der Sammlung der Maison und 9 Archivdokumenten.
Die gezeigten in Gold gefertigten Kreationen illustrieren verschiedene Techniken zur Verarbeitung dieses Edelmetalls. Das Zigarettenetui und das Uhrenarmband aus den späten 1930er-Jahren weisen sich wiederholende, symmetrische Muster auf. Die geometrische Godronierung auf ersterem erinnert an eine Goldschmiedetechnik, die bereits in der Antike aufgekommen ist. Die dekorativen Bänder auf beiden Seiten des Etuis werden vom Roségold zusätzlich betont. Das Uhrenarmband hingegen besteht aus beweglich gearbeiteten Gliedern, deren Gestaltung an ein Panzerarmband erinnert. Diese voluminöse Goldkreation spiegelt die Gestaltungsprinzipien des späten Modernismus und des frühen Retrostils wider.
Das Collier von 1945 und das Uhrenarmband von 1946 wurden in der Tubogas-Technik gefertigt. Diese Schmucktechnik wurde mit der verwandelbaren Kreation Passe-Partout im Jahr 1938 von Van Cleef & Arpels erstmals präsentiert und besteht darin, eine flexible Kette aus gewickeltem oder geflochtenem Golddraht herzustellen. Dank seiner Geschmeidigkeit schmiegt sich das Tubogas-Geflecht perfekt an die Silhouette des Körpers an, wodurch es besonders angenehm zu tragen ist. Durch die warmen Nuancen des polierten Gelbgolds entsteht ein harmonischer Kontrast zum Funkeln der Diamanten, die in dem seit den 1930er-Jahren gern verwendeten Flammenmotiv der Maison gefasst sind. Ebenso wie das Collier verbindet das Uhrenarmband das Tubogas-Gewebe aus Gelbgold mit einem diamantbesetzten Zifferblatt auf Weißgold, um das Leuchten und Funkeln der Steine miteinander zu verbinden.
Unter den verschiedenen Schmucktechniken verwendet Van Cleef & Arpels auch die Technik des gewundenen Golddrahts, wie es bei den Kreationen aus den 1960er-Jahren zu sehen ist. Von der Welt der Couture inspiriert, die der Maison seit ihrer Gründung am Herzen liegt, setzt sich das Collier Bretzel aus mehreren parallel angeordneten gewundenen Golddrähten zusammen, die an die Form eines Kragens erinnern. Die Diamanten sind in einer reinen, funkelnden Linie angeordnet und heben die Form der Kreation hervor. Das für die Technik des gewundenen Golddrahts typische Motiv Corde ziert die Schmuck- und Uhrenkreationen der Maison seit den 1940er-Jahren. Auf der Uhr am Anfang der Seite sowie auf dem Clip Feu d‘Artifice von 1960 sind die Golddrähte sorgfältig gewunden, um den Stücken Volumen und reiche Texturen zu verleihen. Die Herstellung dieses Motivs erfordert großes technisches Know-how, da die einzelnen Stränge präzise zusammengefügt werden müssen.
Perlen, seit den 1920er-Jahren in Frankreich besonders beliebt, inspirieren bis heute die Juweliere, wie das Collier Natte von 1985 zeigt. Es setzt sich aus mehreren Strängen kleiner Zuchtperlen zusammen, die miteinander verflochten sind. In der typischen Tradition der verwandelbaren Kreationen von Van Cleef & Arpels kann die Schließe aus Gelbgold und Diamanten, die einen starken Kontrast zu den Perlen darstellt, abgenommen und mit anderen „Nattes“ aus Hämatit oder Chrysopras kombiniert werden. Die Halsbandform des Colliers fügte sich perfekt in den Trend der 1980er-Jahre ein.
Armbanduhr, 1989
Gelbgold, Zuchtperlen, Diamanten
Sammlung Van Cleef & Arpels
Das ebenfalls mit Perlen verzierte Armband der Uhr von 1989 ist typisch für das Wiederaufleben des „Perlenfiebers“ der 1920er Jahre. Die Perlenstränge werden von goldenen, diamantbesetzten Stegen unterbrochen, die dem Stück Licht und Kontrast verleihen. Die Uhr ist mit einem Quarzwerk ausgestattet. Diese Uhrwerke wurden in den späten 1960er-Jahren entwickelt und Ende der 1970er in die Uhrmacherei von Van Cleef & Arpels aufgenommen. Sie bieten große Präzision und sind praktisch, da der Träger die Uhr nicht aufzuziehen braucht.
Die in dieser Ausstellung präsentierten Armbanduhren und Schmuckstücke zeugen von der ästhetischen und technischen Perfektion der Maison. Durch den Einsatz von gewundenem Golddraht, Tubogas-Kette und Hochglanzpolitur besitzen die Kreationen ein kühnes Design. Vom Volumen der Gelbgoldglieder aus den 1930er-Jahren bis zur Finesse der Perlenstränge aus den 1980ern zeigen die ausgestellten Stücke die Kreativität und das Savoir-faire von Van Cleef & Arpels.
„Timepieces and Jewelry in dialogue by Van Cleef & Arpels“, eine Ausstellung in Genf, Schweiz
Daten: vom 11. April bis 1. Juni 2026
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10:00 – 18:30 Uhr
Samstag: 10:00 – 17:00 Uhr
Ort: 31 rue du Rhône, 1204, Genf, Schweiz
+41 (0)223 11 60 70
Freier Eintritt ohne Reservierung