„Daniel Brush, die Kunst von Linie und Licht“, eine Ausstellung von L’ÉCOLE, School of Jewelry Arts, in Paris
8. Juni 2026
Vom 8. Juni bis 4. Oktober 2026 präsentiert L’ÉCOLE, School of Jewelry Arts, mit Unterstützung von Van Cleef & Arpels in Paris eine Ausstellung, die dem amerikanischen Künstler Daniel Brush (1947–2022) gewidmet ist. Die Ausstellung zeigt mehr als 75 Schmuckstücke, Gemälde und Skulpturen des Künstlers, von denen einige zum ersten Mal sein New Yorker Atelier verlassen. Die Ausstellung, die weder einer chronologischen noch einer thematischen Reihenfolge folgt und von seiner Ehefrau und Mitarbeiterin Olivia Brush sowie der Schmuckhistorikerin Vivienne Becker kuratiert wurde, zeigt, wie es Daniel Brush gelang, die Grenzen zwischen Kunst und Schmuck zu überschreiten.
Daniel Brush
Maze, 1992
Reingold, Stahl
Privatsammlung
Foto: L'ÉCOLE, School of Jewelry Arts – B. Chelly
Daniel Brush
Maze [detail], 1992
Reingold, Stahl
Privatsammlung
Foto: L'ÉCOLE, Schule der Juwelierskunst – B. Chelly
Daniel Brush, ein Mann von vielseitigem Talent, Sammler eklektischer Objekte und antiker Maschinen sowie ein Gelehrter von unstillbarer Neugier und herausragendem Intellekt, glaubte fest an die Verbindung von Verstand, Herz und Hand. Als Goldschmied und Juwelier war er ein absoluter Autodidakt; er fertigte jedes Werk vollständig von Hand in seiner Werkstatt an und experimentierte dabei mit Materialien wie Gold, Stahl, Edelstahl und Aluminium. Es gab keinerlei Vorbereitungen im Vorfeld, keinen „Entwurf“ und keine Vorzeichnung; stattdessen arbeitete er direkt auf dem Material.
Daniel Brush
Orb [Detail], 1992–1995
Reingold, Stahl
Privatsammlung
Foto: L'ÉCOLE, School of Jewelry Arts – B. Chelly
Daniel Brush
Orb, 1992–1995
Reingold, Stahl
Privatsammlung
Foto: L'ÉCOLE, Schule der Juwelierskunst – B. Chelly
Die Ausstellung zeigt einige handgefertigte Objekte und Entwürfe aus Stahl und Gold, die auf die Faszination des Künstlers für die Goldschmiedekunst der Antike hinweisen. Sie zeigt originelle und verspielte Tierbroschen, Schmuckstücke von ätherischer Schönheit sowie seine Auseinandersetzung mit Monets Gemälden und seine eigenen kreativen Ausdrucksformen des Lichts.
Die Ausstellung „Daniel Brush, die Kunst von Linie und Licht“ möchte dieselben Fragen aufwerfen, die ihn beschäftigten. Muss ein Schmuckstück getragen werden? Kann es sich um einen Gegenstand handeln, den man in der Hand hält? Wo ist der Schmuck als Kunstform einzuordnen, und handelt es sich dabei um ein Kunstwerk? Wo liegt die Verbindung zwischen Kunst und Schmuck?
Die Leitmotive Linie und Licht ziehen sich durch die Exponate: Für Daniel Brush war dies das Licht der Erleuchtung und Erkenntnis, das Licht des Göttlichen. Die Linie stand in Beziehung zu Atem, Poesie und schöpferischer Dynamik. Sie fand Ausdruck in seinen Tuschearbeiten und in den von Hand gravierten Linien, durch die der Künstler auf wundersame Weise strahlendes Licht und Leuchtkraft aus industriellen Materialien erschuf.
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„Daniel Brush, die Kunst von Linie und Licht“, eine Ausstellung von L’ÉCOLE, School of Jewelry Arts, in Paris
Datum: vom 8. Juni bis 4. Oktober 2026
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 11:00 bis 19:00 Uhr
Donnerstags länger geöffnet, bis 20:30 Uhr
Ort: L’ÉCOLE, School of Jewelry Arts, Hôtel de Mercy-Argenteau, 16 bis Boulevard Montmartre, Paris
Kostenlose Führungen werden für Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren angeboten
Der Eintritt ist frei, nach vorheriger Anmeldung hier
Mehr erfahren auf der Website von L’ÉCOLE, School of Jewelry Arts